Um im Film von einer Szene zur nächsten zu wechseln braucht es einen Übergang. Am häufigsten benutzt und auch am einfachsten ist der Schnitt. Er kann eine Szene sehr abrupt enden lassen, wenn zum Beispiel ein großer Zeitsprung gemacht wird, oder jetzt ein weit entfernter Ort zu sehen ist. Ein Schnitt kann aber auch so versteckt sein, dass man ihn als Publikum kaum wahrnimmt. In Filmen sind oft auch Blenden zu sehen, bei denen das alte Bild langsam durchsichtiger wird, sodass das neue Bild unter dem alten erscheint. Solche weiche Blenden werden vom Publikum als ein sanfter Übergang wahrgenommen. Auf- und Abblenden sind Übergänge, bei denen die Szene zu einem einfarbigen Bild wechselt, oder umgekehrt. Meistens wird dafür schwarz benutzt, aber auch weiße Bilder und andere Farben kommen zum Einsatz. Durch Auf- und Abblenden soll das Publikum an Dinge denken, die mit den Farben zu tun haben, wie zum Beispiel weiß für Licht, rot für Blut, oder Blau für das Meer. Effektübergänge sind Szenenwechsel die von einem Computer generiert wurden. Beispiele dafür sind Wischeffekte, Umblättern von Seiten, oder Rolladeneffekte. Das Morphing ist ein besonderer Effektübergang, bei dem sich ein Objekt aus der ersten Szene in ein Objekt der zweiten Szene verwandelt. Das ist sehr aufwändig und erfordert leistungsstarke Computer.